Geschenkten Wein bestimmen und sinnvoll erfassen

Du hast zum Geburtstag eine Flasche bekommen. Der Schenkende kennt noch den Laden, du musst die kleinen Angaben auf dem Etikett erst entziffern.

Lies die Flasche vor der Internetsuche

Suche Erzeuger und vollständigen Weinnamen. Prüfe auch Rückseite und Hals auf Jahrgang und Volumen. Eine große Herkunftsangabe ist nicht zwingend der Erzeugername. Sichere ein lesbares Foto, bevor die Flasche im Regal verschwindet.

Erfasse nur belegte Angaben

Nutze das Geschenkdatum nicht als Jahrgang und schätze Rebsorte oder Preis nicht nach dem Aussehen. Ein ähnliches Etikett kann zu einer anderen Cuvée gehören. Fehlt der Jahrgang, hilft die Anleitung zu unbekannten Jahrgängen.

Trenne Anlass und Weindaten

Beispiel: Eine Flasche, Erzeuger und Cuvée laut Etikett, Jahrgang unbekannt, 75 cl, zum Geburtstag im Oktober 2026 erhalten. Name des Schenkenden und Anlass kommen in die Notiz; die Flasche erhält einen wirklichen Lagerplatz. So wird 2026 nicht versehentlich zum erfundenen Jahrgang.

Recherchiere die konkrete Frage

Möchtest du den Öffnungszeitpunkt planen, suche nach Angaben des Erzeugers für genau diesen Wein und den bekannten Jahrgang. Cellar speichert Angaben und Fotos. Etikettlesen garantiert weder eine eindeutige Identifikation noch eine Bewertung von Wert oder Zustand. Prüfe automatische Vorschläge vor dem Speichern.

Häufige Fragen

Gehört das Geschenkdatum ins Jahrgangsfeld?

Nein. Es gehört zur Empfangsnotiz. Der Jahrgang braucht einen Beleg auf der Flasche oder in verlässlichen Unterlagen.

Muss ich den Preis herausfinden?

Nur bei einem konkreten Bedarf und mit einer glaubwürdigen Quelle. Ein leeres Feld ist besser als eine Schätzung.

Kann ich die Flasche mit unbekannten Angaben erfassen?

Ja. Nutze einen erkennbaren Namen, die tatsächliche Menge und einen Lagerplatz. Prüfe zusätzlich vorgeschlagenen Jahrgang und Trinkjahre.