Bestellten Wein getrennt vom Kellerbestand erfassen

Du hast eine Kiste für eine spätere Lieferung bestellt. Beim nächsten Kauf solltest du daran denken, im Keller findest du sie aber noch nicht.

Lege je Bestellung und Wein einen Eintrag an

Notiere Erzeuger, Cuvée, Jahrgang, Format, Anzahl und Bestellnummer. Ergänze Händler, Bestelldatum und Liefertermin. Übernimm Zahlungsfristen und weitere Kosten aus deiner konkreten Vereinbarung. Eine Zahlung allein erklärt nicht sämtliche Vertragsbedingungen.

Unterscheide Wunsch, Bestellung und Bestand

Die Merkliste enthält mögliche Käufe, die Bestellliste bestätigte Aufträge und der Bestand erhaltene Flaschen an bekannten Orten. Nutze für Aufträge eine eigene Notiz oder Tabelle. Dieser Ablauf setzt keine Bestellfunktion in Cellar voraus.

Gleiche jede Teillieferung ab

Beispiel: Sechs Flaschen sind bestellt, vier kommen an. Nach dem Liefercheck steigt der Bestand um vier und die offene Menge sinkt auf zwei. Treffen diese später ein, buchst du nur noch zwei. Die ursprünglichen sechs dürfen nicht nochmals vollständig eingebucht werden.

Gib offenen Vorgängen einen nächsten Schritt

Setze einen Termin zum Nachfragen, wenn der Lieferzeitpunkt unklar oder überschritten ist. Bewahre die Antwort des Händlers beim Eintrag auf. Schließe stornierte oder erstattete Positionen mit Datum und Grund. Prüfe vor einem weiteren Kauf Bestand und offene Bestellungen gemeinsam.

Häufige Fragen

Gehört bereits bezahlter Wein ins Regalverzeichnis?

Noch nicht gelieferter Wein bleibt vom physischen Bestand getrennt, auch wenn er bereits bezahlt ist.

Wie behandle ich Wein, der beim Händler lagert?

Dokumentiere ihn separat mit dem tatsächlichen Lagerort und den Unterlagen des Händlers. Er darf nicht wie eine Flasche zu Hause erscheinen.

Was passiert bei einer teilweisen Stornierung?

Verringere die offene Menge und halte Datum und Grund fest. Nie erhaltene Flaschen verändern den physischen Bestand nicht.