Zwei Kartons stehen vor der Tür. Ob darin die richtigen Weine und Mengen sind, verrät die Zahl der Kartons noch nicht.

Nimm die ursprüngliche Bestellung dazu
Vergleiche Erzeuger, genaue Cuvée, Jahrgang, Flaschengröße und Menge je Wein. Prüfe auch gegen die Bestellbestätigung, denn ein Lieferschein kann einen Fehler übernehmen. Ein anderer Jahrgang bleibt eine Abweichung, selbst wenn das Etikett fast gleich aussieht.
Dokumentiere Auffälligkeiten vor dem Wegräumen
Fotografiere falsche Flaschen, sichtbare Schäden und die zugehörige Verpackung. Notiere Bestellnummer und Lieferdatum. Halte einen Karton mit Glasscherben unzugänglich und kläre die weitere Handhabung mit dem Händler. Fotos zeigen sichtbare Merkmale, nicht den Zustand des Weins im Inneren.
Buche nur die erhaltenen Flaschen
Beispiel: Bestellt sind sechs rote und sechs weiße Flaschen. Es kommen sechs rote und vier weiße. Der Bestand steigt um zehn; zwei weiße bleiben offen. Bei der Nachlieferung erfasst du nur die beiden fehlenden. Einen vereinbarten Ersatzwein legst du mit seinen tatsächlichen Daten an.
Schließe den Vorgang nach dem Einräumen ab
Ordne jede Flasche ihrem wirklichen Lagerplatz zu. Prüfe die Mengen pro Platz und aktualisiere die offene Bestellung. Schließe nur den gelieferten oder geklärten Teil. Cellar kann Fotos und Lagerplätze speichern; die Restlieferung führst du in einer separaten Notiz oder Liste.