Wein probieren: Beobachtungen festhalten, die dir helfen

Eine Verkostungsnotiz soll dir beim nächsten Kauf helfen. Sie muss nicht wie eine professionelle Bewertung klingen.

Die richtige Flasche zuordnen

Notiere Produzent, Wein, bestätigten Jahrgang und Datum. Ergänze den Anlass, wenn er wichtig war. Ein probiertes Restaurantglas ist noch kein eigener Lagerbestand.

Eindrücke der Reihe nach sammeln

Schauen, riechen und gegebenenfalls probieren reicht zum Einstieg. WSET stellt einen systematischen Ansatz vor; deine eigene Notiz darf kürzer sein. Verwende Begriffe wie frisch oder Apfelduft nur, wenn sie deinen Eindruck treffen. Ausspucken und Auslassen sind möglich.

Mit einer Entscheidung abschließen

Beispiel: Frischer Duft, deutliche Säure, zum Essen gern wieder. Ergänze gegebenenfalls den tatsächlich gezahlten Preis. Das dokumentiert deine Vorliebe und keine objektive Rangfolge.

Die Notiz wiederfinden

In Cellar können deine Textnotizen bei der Suche helfen. Nutze kurze Verkostungsnotizen. Weine, die du nicht besitzt, gehören auf eine separate Merkliste, nicht als erfundene Flaschen in den Bestand.

Häufige Fragen

Muss ich Rebsorten blind erkennen?

Nein. Beobachtungen und deine eigene Entscheidung ergeben bereits eine hilfreiche Notiz.

Brauche ich eine Punktzahl?

Nur wenn sie dir hilft. Wenige Worte zu Geschmack und Anlass können praktischer sein.

Muss ich die Probe trinken?

Nein. Du kannst ausspucken, stehen lassen oder auf das Probieren verzichten.